FERNSEHFONDS AUSTRIA: bereits mehr als 80 % des Fondsvolumens für 2015 beim 1. Antragstermin vergeben

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Wunsch an die Bundesregierung: Erhöhung der Fördermittel

Press release dated 10 April 2015

„Beim ersten heurigen Antragstermin des FERNSEHFONDS AUSTRIA wurden 28 Projekte eingereicht. Nach intensiver Prüfung konnten wir für 24 Fernsehprojekte eine Förderzusage treffen und werden sie mit insgesamt 11,2 Mio. Euro fördern“, informiert Dr. Alfred Grinschgl, Geschäftsführer der RTR-GmbH für den Fachbereich Medien und zuständig für die Mittelvergabe aus dem FERNSEHFONDS AUSTRIA. „Damit sind bereits mehr als 80 % des Fonds für 2015 ausgeschöpft. Für Projekte, die zu den drei weiteren Antragsterminen im heurigen Jahr eingereicht werden und die den Richtlinien des FERNSEHFONDS AUSTRIA entsprechen, werden die restlichen Fördermittel möglicherweise kaum in voller Höhe für die Antragsvolumina reichen“, stellt Grinschgl fest und richtet gleichzeitig einen Appell an die Politik: „Im aktuellen Regierungsprogramm steht festgeschrieben, dass der Filmstandort Österreich ausgebaut werden soll und die Mittel des FERNSEHFONDS AUSTRIA angehoben werden. Es wäre schön, wenn dieses Vorhaben ab 2016 Realität werden würde!“

3 Mio. Euro für europäisches Großprojekt „Maximilian“

Der größte Anteil der beim 1. Antragstermin vergebenen Fondsmittel entfällt mit insgesamt knapp 8 Mio. Euro auf neun Fernsehfilme. „Den Dreiteiler ‚Maximilian‘, die Trilogie über das Leben des letzten Ritters und seinen Einfluss auf die europäische Geschichte an der Wende zur Neuzeit, haben wir mit 3 Mio. Euro gefördert. Das ist – seit Bestehen des FERNSEHFONDS AUSTRIA – das größte Projekt und daher der höchste Förderbetrag, den wir jemals vergeben haben“, erläutert Grinschgl die Förderentscheidung.

Weitere geförderte Fernsehfilme sind „Little Big Voice“ und vier Folgen von „Regau“ der MONA Film, der Landkrimi „Drachenjungfrau“ und „Seit du da bist“ der EPO Film, „Kästner und der kleine Dienstag“ der DOR FILM, „Doll und der Tote vom Untersberg“ von Satel Film, „Irenes Bruder – Ein Geheimnis im Dorf“ von FILM27 sowie ein weiterer Landkrimi mit dem Titel „Der Tote am Teich“ von Lotus Film.

Die 11. Staffel von „Soko Donau“, die einzige Serie, die eingereicht wurde, wird mit 2,2 Mio. Euro gefördert. Die 14 förderungswürdigen Dokumentationen erhalten insgesamt rund 990.000 Euro.

Nähere Informationen zu den geförderten Projekten sind unter dem Link www.rtr.at/de/ffat/EntscheidungenFFFF verfügbar.

Über den FERNSEHFONDS AUSTRIA

Der FERNSEHFONDS AUSTRIA, eingerichtet bei der RTR-GmbH, ist die größte Förderstelle für Fernsehproduktionen in Österreich. Gefördert wird die Herstellung von Fernsehfilmen, -serien und -dokumentationen mit einem klar erkennbaren wirtschaftlichen Österreichbezug von Produktionsunternehmen mit einer Betriebsstätte oder Zweigniederlassung in Österreich. Das jährlich von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Budget beträgt 13,5 Mio. Euro. Weitere Informationen über den FERNSEHFONDS AUSTRIA sind unter dem Link www.fernsehfonds.at abrufbar.